Josef Loder bei der paris-dakar 1985 im BWM Team als "Rapid Assistance"

In den Fußstapfen des BMW-Teams von 1985!

Wir schreiben das Jahr 1985. BMW möchte in der Motorrad-Wertung wieder ganz oben stehen und damit seine Vormachtstellung zementieren. Obwohl die G80GS im Gegensatz zur japanischen Konkurrenz extrem schwer waren, konnten in den Jahren 1981 und 83 bereits der Franzose Hubert Auriol und 1984 der Belgier Gaston Rahier die Siege für BMW einfahren.

Da man eine DAKAR nur als Team erfolgreich beenden kann, engagierte der damalige Rennleiter Dietmar Beinhauser zu diesem Zweck  delta4x4-Gründer Josef Loder, Dr Alois Schneck, Georg Gattinger und Dr. Helmut Pohl als „Assistance Rapide“. Loder und Schneck führen je einen von Puch Graz präparierten Puch 280GE. Pohl und Gattinger auf einem MAN 6×6.

Dakar 1985 BMW Team "Rapid Assitance" Josef Loder

Dieses Rennen bescherte BMW einen der größten Erfolge. Gaston Rahier gewann souverän die Motorradwertung. Alle weiteren Fahrzeuge kamen in Wertung ins Ziel.

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Von 362 in Paris gestarteten Fahrzeugen erreichte Alois Schneck als 29. und Josef Loder als 99. die Ziellinie in Dakar.

Zurück in die Gegenwart. Laurence und Maximilian Loder treibt schon lange ein gemeinsamer Gedanke. Als Söhne eines Dakar-Teilnehmers, lauschten sie bereits als Kinder den Geschichten ihres Vaters. Jetzt wollen sie selbst dieses Abenteuer bestreiten. Gemeinsam, als Team, in einem PUCH 280GE, genau wie ihr Vater! Die Anmeldung zur Paris-Dakar Classic 2024 wurde getätigt! Das Abenteuer begann!

Wer eine Classic-Rally bestreiten will, braucht ein Classic-Fahrzeug dafür. Es gab keine Wahl. Ein PUCH 280GE musste her. Und nun sind wir mittendrin. Damals startete Loder in einem 3türigen Puch. Heute sind diese Fahrzeuge quasi alle Opfer der Korrosion oder Schrottpresse geworden. Bei den 4türern sieht es da ein klein wenig besser aus. Einige Feuerwehren haben diese Fahrzeuge lange gepflegt und mit etwas Glück findet man so ein Fahrzeug. Dieses Glück hatten zumindest die beiden Loder-Brüder. In Graz fanden sie ein akzeptables Exemplar. Kurz verhandelt und nach Hause geholt. Hier stand das gute Stück nicht lange am Stück. Innerhalb kürzester Zeit wurde es vom erfahrenen Mechaniker Achim Grauert zerlegt. Alles muss geprüft werden. Alles ist wichtig bei einer Dakar. Da macht eine Classic keine Ausnahme.

Als Offroad-Tuner kennt sich das Team von delta4x4 in dieser Materie aus. Und wenn es Fragen gibt, wird auf den Erfahrungsschatz von Josef Loder zurückgegriffen. Erfahrung ist hier durch nichts zu ersetzen. 12 harte Stages an 14 Tagen warten auf die Teilnehmer. Unteranderem eine 48h-Stage. Da ist keine Zeit um unzureichende Vorbereitung zu kompensieren. Alles muss passen!

Wir wünschen Maximilian und Laurence Loder viel Erfolg, einprägsame Erinnerungen und einen ebensolch zufriedenen Blick nach der Dakar wie ihn einst ihr Vater 1985 hatte!

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Die Vorbereitung des Fahrzeugs wird natürlich wie 2023 üblich per Video dokumentiert. Sie können daran teilhaben.

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